
Klimawandel bedeutet, dass sich das Klima auf der Erde verändert – das hat große Auswirkungen auf uns alle. Die Temperaturen steigen, es kommt häufiger zu Stürmen, Dürren oder Überschwemmungen, und viele Tier- und Pflanzenarten sind bedroht. Diese Veränderungen spüren Menschen, Tiere und die Natur auf der ganzen Welt: In der Arktis schmilzt das Eis, während in Ländern des Globalen Südens die Böden austrocknen und Ernten ausfallen.

Die beiden Klimastreifen verdeutlichen die Dimensionen der globalen Erwärmung sowohl auf regionaler als auch globaler Ebene. Während die Temperaturabweichungen in Deutschland lokale Folgen des Klimawandels ver-deutlichen, macht der weltweite Anstieg der Temperaturabweichungen die beschleunigte Erwärmung der letzten 150 Jahre sichtbar. Sie zeigen, dass der Klimawandel unser Leben und unsere Lebensräume bereits heute spürbar verändert.
POSITIVE ENTWICKLUNGEN
Doch neben den Herausforderungen gibt es auch positive Entwicklungen: Weltweit setzen sich immer mehr Menschen, Initiativen und Länder für Klimaschutz und nachhaltige Lösungen ein. Erneuerbare Energien werden ausgebaut, innovative Technologien helfen Ressourcen zu schonen, und gesellschaftliche Bewe-gungen zeigen, dass Veränderung möglich ist. Viele Städte und Gemeinden engagieren sich für klima-freundliche Mobilität, grüne Infrastruktur und eine nach-haltige Zukunft.¹
Der Anteil fossiler Energien am Strommix der EU war 2024 mit etwa 29 % so niedrig wie nie zuvor. Der Kohleanteil fiel unter 10 %, und die Gasstrom-erzeugung sank zum fünften Mal in Folge auf knapp 16 %. Im Gegensatz dazu stieg der Anteil erneuer-barer Energien auf fast 47,5 %. Solarenergie trug mit über 11 % zur Stromproduktion bei, während Wind-kraft gut 17 % des Stroms lieferte²

DEUTSCHLAND FÄLLT AB
Der Klimaschutzindex 2025 bewer-tet die Klimaschutzmaßnahmen von 63 Ländern anhand der Kate-gorien Emissionen, erneuerbare Energien, Energienutzung und Klimapolitik. Deutschland fällt in im Vergleich zu 2024 um zwei Plätze auf Platz 16 zurück. Im internationalen Vergleich führen Länder wie Dänemark, die Nieder-lande und Großbritannien den Index an, während Staaten mit hoher Abhängigkeit von fossilen Energien, wie Iran oder Saudi-Arabien, niedrige Werte erreichen.