Dürre

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Dürre stellt eine wachsende Herausforderung für die globale Ernährungssouveränität dar. Der Mensch ist verantwortlich für die globale Erwärmung der letzten 200 Jahre, die zu einem Temperaturanstieg von 1,1 °C über dem vorindustriellen Niveau geführt hat. Diese Erwärmung hat die Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse wie Dürren um etwa 20 % erhöht

Die Folgen von Dürre sind global und betreffen vor allem die ärmsten Teile der Weltbevölkerung. Rund 85 % der von Dürre betroffenen Menschen leben in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen, wo sie oft keinen Zugang zu ausreichenden Ressourcen haben, um die Auswirkungen zu bewältigen.²

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Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft und auf die Nahrungsmittelproduktion. Besonders Frauen und Kinder sind dabei gefährdet – sie tragen oft die Hauptlast von Ernährungsunsicherheit und Katastrophenrisiken und haben ein 14-mal höheres Risiko durch klimabedingte Katastrophen getötet zu werden.³

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©Kerstin Bär, Klimabündnis