Überschwemmungen

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Ein wärmeres Klima begünstigt die Verdunstung, wodurch mehr Feuchtigkeit in der Atmosphäre vorhanden ist, was häufigere und schwer-wiegendere Überschwemmungen zur Folge hat.¹

Diese Naturkatastrophen zerstören nicht nur wichtige Infrastruktur wie Verkehrswege, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, sondern beeinträchtigen auch die Landwirtschaft durch Ernteverluste und Bodenerosion. Zudem stellen sie eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar, da sie die Ausbreitung wasserbasierter Krankheiten fördern und den Zugang zu sauberem Trinkwasser erschweren.²

Wirtschaftlich verursachen Überschwemmungen erhebliche Schäden. Im Jahr 2022 führten Extremwetterereignisse zu weltweiten Verlusten von rund 264 Milliarden US-Dollar.³ Besonders betroffen sind dabei Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen, die oft nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen, um adäquate Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Doch auch in Europa zeigen sich die Folgen: In Deutschland richteten allein Starkregenereignisse und Über-schwemmungen in 2024 Versicherungsschäden von 2,6 Milliarden Euro an und zeigten einmal mehr die wachsenden finanziellen Belastungen durch Extremwetter.

© IMAGO/Pacific Press Agenc
© IMAGO/Pacific Press Agenc
© Greenpeace
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© Gabriel Gallo/Greenpeac
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In den Jahren 2000 bis 2020 wurden pro Jahr weltweit durchschnittlich knapp 406 Natur-katastrophen registriert. Zwischen den Jahren 2000 und 2019 gab es weltweit insgesamt 3.245 registrierte Über-schwemmungen.

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