
Immer öfter kommt es zu Temperaturrekorden und Hitzewellen. Diese senken nicht nur die Lebensqualität, sondern sie schaden auch der Infrastruktur (z. B. Straßen und Brücken) und der Gesundheit. In Ballungszentren können Temperaturen bis um 15° wärmer sein als im Umland. Schätzungsweise leben 55 % der Weltbevölkerung in Städten – 2050 sollen es 68 % sein.¹ ²

DARUM WERDEN STÄDTE HEISSER
Materialien wie Beton und Asphalt nehmen Hitze auf und speichern diese. Aber auch Abgase führen zu einer Erhitzung der Innenstadt. Durch fehlende Grün- und Blauflächen gibt es wenige Abkühlungsmöglichkeiten. Während im Umland heiße Luft abfließen kann, kommt es in Städten zu schlechter Luftzirkulation. Die Hitze steht und die Innenstadt wird zur Hitzeinsel. ⁴
STÄDTE HITZEFREI MACHEN
Durch Dachgärten, Fassadenbegrünung und Entsiegelung kann es zu mehr Verdunstungskühlung durch Grün- und Blauflächen kommen. Bäume spenden hier wichtigen Schatten. Ein Anstreichen von Fassaden und Dächern in hellen reflektierenden Farben kann sowohl das Stadtklima als auch die Temperaturen in Gebäuden senken.⁵

