

ASA-Daten zeigen, wo es im Juli 2024 überall gebrannt hat. Zu sehen sind unkontrollierte Vegetationsbrände auf bewaldeten Flächen. Feuer sind in manchen Ökosystemen ein natürlicher Bestandteil, da sie zur Regeneration beitragen. Weltweit sind jedoch nur etwa 4 % aller Brände natürlichen Ursprungs.²
WALDBRÄNDE HABEN IN DEN LETZTEN JAHREN SOWOHL IN HÄUFIGKEIT ALS AUCH IN INTENSITÄT ZUGENOMMEN
Der Klimawandel beeinflusst die Dynamik von Waldbränden erheblich – steigende Temperaturen und verlängerte Dürreperioden führen zu trockener Vegetation, die leichter entzündlich ist. Zwischen März 2023 und Februar 2024 wurden weltweit 8,8 Milliarden Tonnen Kohlendioxid durch Waldbrände freigesetzt, was 16 % mehr ist als der Durchschnitt der vergangenen zwei Jahrzehnte. Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf das globale Klima. Die freigesetzten Treibhausgase verstärken den Klima-wandel, was wiederum die Bedingungen für zukünftige Brände begünstigt. Es entsteht ein Teufelskreis, in dem Klimawandel und Waldbrände sich gegenseitig verstärken.³

